Von Ärztinnen und Ärzten mit GKV-Zulassung, die den Wechsel konkret erwägen, wollen 89 Prozent der Kassenbürokratie entkommen. 78 Prozent möchten außerdem ihr Arbeitspensum reduzieren oder Stress abbauen. Das eine hat mit dem anderen viel zu tun: Weniger Bürokratie kann den Praxisalltag spürbar entlasten. Nach Berechnungen der KBV könnten Praxen dadurch rund acht Arbeitstage im Jahr gewinnen.
Der PBV sagt klar: Bürokratieabbau muss in den Praxen ankommen. Jede Stunde, die nicht für vermeidbare Nachweise verloren geht, bleibt für die Behandlung. In der Privatpraxis können Ärztinnen und Ärzte viele Abläufe selbst festlegen. So bleibt mehr Zeit für die Bedürfnisse ihrer Patientinnen und Patienten.
*Quelle: Ärztenachrichtendienst (änd), Online-Leserumfrage unter 843 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten mit GKV-Zulassung, Juni 2026.